Reiten kann vor allem eins machen:
Freude!

Für Reiter und Pferd.

Reitern einen logischen Weg zu zeigen, wie sie mit ihrem Pferd eine gemeinsame Sprache der Hilfen entwickeln und so zu harmonischen Bewegungen finden können, ist ein Ziel meines Unterrichts.


Pferde, die ich liebevoll "Kinder der Liebe" nenne, weil sie vielleicht nicht dem Schönheitsideal des heutigen Dressurpferdes entsprechen, haben es vom Körperbau her etwas schwerer sich unter einem Reiter locker und geschickt zu bewegen. Auch bei ihnen ist es mir eine Freude, ihnen zu erklären, wie sie ihren Körper unter dem Reiter gebrauchen und was sie alles tolles damit bewerkstelligen können.


Wenn manche Pferde auf der Weide vielleicht unscheinbar wirken, sie sich  durch die Ausbildung unter dem Reiter dann zu wahren Schönheiten entwickeln und Qualitäten zeigen, die man so nicht vermutet hätte, weiß ich, warum ich gerade diesen Beruf gewählt habe.

Es ist unglaublich schön zu sehen, wie ängstliche Pferde durch die Ausbildung souveräner und in sich ruhender, die etwas lethargischen wacher und engagierter und alle zusammen, egal welcher Rasse sie angehören, schöner und selbstbewusster  werden.  Der zufriedene Ausdruck in ihren Augen, der Stolz, der dann von ihnen ausgeht, freut uns: Den Reiter, das Pferd und die Reitlehrerin :)

Foto mit freundlicher Genehmigung von Sabine Soyka, Meisterfotographin