Einzelunterricht

Gerne komme ich zu Ihnen in den Stall. Je nach Wunsch und Bedarf können wir im Sattel, am Boden, an der Longe mit Kappzaum oder an der Hand trainieren.
Eine Reitstunde dauert 45 Minuten oder 60 Minuten. Ich erteile ausschließlich Einzelunterricht, weil jedes Reiter-Pferde-Paar sehr individuell ist.

Wo

Hier bin ich im Einsatz als mobile Reitlehrerin: In Schleswig-Holstein im Kreis Stormarn in Bargteheide, Elmenhorst und Nienwohld (im Osten von Hamburg). Im Kreis Herzogtum Lauenburg in Pohnsdorf und Mechow. Ebenso in Nützen und in Richtung Pinneberg in Prisdorf sowie im Norden von Hamburg in Tangstedt.

Jedes Pferd ist willkommen

Unabhängig von seiner Rasse und seinem Ausbildungsstand ist jedes Pferd willkommen. Wir berücksichtigen den Körperbau, die Bewegungsfreude, die Psyche, den Muskeltonus Ihres Pferdes ebenso wie bisher gemachte Erfahrungen von Reiter und Pferd, so dass ich Sie und Ihr Pferd entsprechend der individuellen Voraussetzungen auf Ihrem gemeinsamen Weg begleite.

Weg zur Balance

Meine Herzensangelegenheit ist es, Ihnen und Ihrem Pferd einen Weg zur Balance, also zur Selbsthaltung und damit zur Leichtigkeit und Harmonie zu zeigen. Dabei steht das Wohl und die Gesunderhaltung Ihres Pferdes, seine individuelle Anatomie sowie die Freude am gemeinsamen Lernen im Vordergrund. Sie darin zu unterstützen, Ihr Pferd so auszubilden, dass es freudig und losgelassen auf immer feiner werdende Signale reagiert und lernt, sich in Selbsthaltung unter Ihnen zu bewegen, sind Ziele meiner Arbeit. In einigen Reitstunden steht mehr die Sitzschulung für den Reiter im Vordergrund, in anderen Einheiten ist die Sprache der Hilfengebung, die Kenntnisvermittlung um Anatomie und Biomechanik oder das Erarbeiten neuer Lektionen mehr im Focus.

Einzelne Schritte der Ausbildung – Etappenziele

Um ein junges Pferd bis zu einem feinen Reitpferd auszubilden, braucht es viele kleine Schritte. Wir benötigen viele Kenntnisse rund um das Pferd, Liebe, Geduld, Klarheit und einen logischen Weg vom Leichten zum Schweren, der für beide gut verständlich und umsetzbar ist.

Von allen für die Ausbildung des Pferdes notwendigen Lockerungsübungen ist die seines Willens die wichtigste.
(Charles-Hubert Raabe)

Mögliche Ausbildungsschritte sind:

  • Bodenarbeit für das Vertrauen und den gegenseitigen Respekt inkl. des Verladens und des Gelassenheits-Trainings
  • Das Longieren am Kappzaum, gern ergänzt durch Dualaktivierung, für die Körpersprache zwischen Mensch und Pferd, für das Finden des Gleichgewichtes auf gebogenen Linien und das Erarbeiten der Dehnungshaltung
  • Die Abkau- und Biegeübungen sowie die Arbeit an der Hand zum Erklären der Sprache über die Trense
  • Das Anreiten zur Gewöhnung an den Sattel, den Reiter und das Festigen des Vorwärts
  • Das an die Hand stellen des Pferdes – der Reiter formt das Pferd, wie Udo Bürger sagt, mittels klarer Signale, die das Pferd verstehen und in Körperhaltungen und Bewegungen umsetzen kann
  • Das Pferd in Selbsthaltung losgelassen unter dem Reiter
  • Das Reiten von Lektionen für einen höheren Grad der Gymnastizierung

Beispiele für Etappenziele
Manchmal sind einzelne Etappenziele noch nicht erarbeitet, obwohl das Pferd schon länger unter dem Sattel ist. Dann können bei Bedarf einzelne Inhalte ergänzt werden.

Wenn z.B. die Beziehung zwischen Mensch und Pferd an einer Stelle nicht ganz harmonisch ist und es deshalb beim Reiten nicht so recht weiter geht, bauen wir Bodenarbeit / Beziehungsarbeit in die Reitstunden mit ein. Ebenso greifen wir die Arbeit an der Hand mit auf, wenn z.B. eine neue Lektion von unten leichter erklärt werden kann als vom Sattel aus. Wenn das Pferd Probleme mit der Dehnungshaltung oder dem Reitergewicht hat, können wir ihm am Kappzaum erklären, wie es sein Gleichgewicht und die Losgelassenheit auf gebogenen Linien zunächst ohne Reitergewicht finden kann. Die einzelnen Schritte ergänzen sich also gegenseitig.

Erziehung, Dressur und Training müssen einander ergänzt werden, wenn das Ziel, ein verständiges, gehorsames, gewandtes und ausdauerndes Pferd auszubilden, erreicht werden soll.
(Udo Bürger, 1939)

Inhalte des Unterrichtes

Gern unterstütze ich Sie dabei

mobiler Reitunterricht Dressurlehrgang Schleswig-Holstein

  • Ihrem Pferd mittels verständlicher Signale zu erklären, was genau Sie sich von ihm wünschen.
  • Ihr Wissen um das Lernverhalten ihres Pferdes zu erweitern.
  • Ihre Koordination und Ihre Reaktionsgeschwindigkeit zu schulen.
  • Ihre Wahrnehmung dafür zu schulen, was in Ihrem Pferd gerade vorgeht, mental und körperlich.
  • Innere Bilder zu entwickeln für die Bewegungen, die Sie sich von Ihrem Pferd wünschen.
  • Ihre Hilfen klar werden zu lassen, sie zu verfeinern – und sie auszusetzen, wenn das Pferd gut reagiert hat.
  • zu verstehen, warum gerade Ihrem Pferd dies oder jenes schwer und anderes leicht fällt.
  • Ihr Pferd bestmöglich zu motivieren u.v.m..

Bei allem steht die Freude am Miteinander sowie der gymnastizierende Aspekt der Ausbildung im Vordergrund meines Reitunterrichtes.

Methoden des Unterrichtes: Vielfältig und motivierend

Es gibt unterschiedliche Kanäle für das Lernen
Wir beachten das Lernverhalten von Ihrem Pferd und schauen ebenso, auf welche Weise Sie selbst gut lernen können. Ich biete Ihnen unterschiedliche Kanäle für die Informations-Aufnahme an. Manche Angebote orientieren sich mehr am Hören und Verstehen, andere am Sehen und an bildlichen Vorstellungen und wieder andere am Fühlen. Manchmal wird im Unterricht mehr die rechte Gehirnhälfte angesprochen, die meist eher bildhaft und emotional arbeitet, während andere Unterrichtsinhalte eher Ihre linke Gehirnhälfte ansprechen, die überwiegend logisch-analytisch funktioniert.

Innere Bilder
Innere Bilder sind oft stärker als Worte. Daher bekommen Sie viele innere Bilder, die es Ihnen ermöglichen, sofort eine Vorstellung von dem zu haben, wie eine Bewegung  des Pferdes an einer bestimmten Körperstelle genau aussehen kann, was Sie sich von Ihrem Pferd wünschen und was dabei im Pferdekörper geschieht. Manchmal empfinden wir eine Übung, die wir uns vom Pferd wünschen, an uns selbst nach und gewinnen so ein gutes Verständnis dafür, was unser Pferd eigentlich leistet oder was dem Pferd an dieser Übung schwer fällt. Oft sind es lustige Ideen, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Mentale Verständigung
Neben inneren Bildern geht es im Unterricht auch um die mentale Verständigung zwischen Ihnen und Ihrem Pferd, um das „sich einfühlen in Ihr Pferd“, um mit ihm eine gemeinsame Sprache etablieren zu können.

Paarweise – Sie und Ihr Pferd als Team

Da es mir eine Herzensangelegenheit ist, Sie und Ihr Pferd als Team zusammen wachsen zu sehen, finde ich es viel reizvoller, Sie und Ihr Pferd auf Ihrem gemeinsamen Weg zur Selbsthaltung und damit zur Leichtigkeit und Balance zu begleiten, anstatt die Ausbildung Ihres Pferdes alleine zu übernehmen. Meine Erfahrung ist, dass einige Reiter bei sogenanntem Vollberitt Sorge haben, etwas kaputt zu machen, wenn sie selber wieder reiten. Ich halte es für das Zusammenwachsen von Pferd und Reiter für sinnvoller, den Reiter in seiner Handlungskompetenz und damit auch in seinem reiterlichen Selbstbewusstsein zu stärken.

Gern reite ich Ihr Pferd während einer Reitstunde eine Weile,

  • damit ich fühlen kann, was ihm schwer und was ihm leicht fällt
  • damit Sie Informationen nicht nur hören, sondern deren Umsetzung auch sehen und innere Bilder bekommen.
  • um Ihrem Pferd eine Bewegungsidee zu vermitteln, wenn ein neuer Ausbildungs-Schritt ansteht. Denn wenn Ihr Pferd die neue Bewegungsidee verstanden hat, bekommen Sie von Ihrem Pferd eher die Rückmeldung, wenn Sie es richtig machen und werden positiv bestärkt.
  • damit Ihr Pferd rascher auf ihre Hilfen reagiert und Sie schöne Bewegungsangebote Ihres Pferdes mit Ihrem Körpergedächtnis abspeichern können. So ist es für Sie in der Zeit des Alleine-Übens leichter, das Gefühl von „richtig“ wieder zu finden.
  • wenn mal etwas nicht klappt, um zu erfühlen, ob Ihrem Pferd eine Idee, also eine Erklärung fehlt oder ob ihm die Kraft fehlt, um die Sprache in eine Bewegung umzusetzen.
  • um zu erfühlen, ob eine Bewegung vielleicht aufgrund eines unpassenden Sattels oder eines körperlichen Problems nicht ausgeführt werden kann

Beritt

Alleine reite ich Ihr Pferd

  • wenn Sie wegen gesundheitlicher Probleme vorübergehend ausfallen
  • ein zweites Mal in der Woche, wenn wir uns einmal in der Woche zu dritt treffen, so dass das Pferd bei mir in die Schule geht um Neues zu lernen und Ihnen dann in der nächsten Reitstunde rückmelden kann, wenn Sie es richtig machen.

Informationen zu den Preisen für Einzelunterricht finden Sie hier.

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