Bericht über den Boden-Wünsche-Kurs November 2011

Am 15.05.2011 haben wir uns mit 6 Teilnehmern mit Pferd und 3 Zuschauern auf dem Gelände vom Reit u. Fahrverein Hoisbüttel eingefunden.

Die Paddocks wurden schon einen Tag zuvor einzugsfertig aufgestellt. Um 9.30 Uhr fuhren die ersten aufs Gelände. Die Pferde kamen auf ihre Plätze und wurden erst einmal versorgt. 10.00 Uhr trafen wir uns alle um gemeinsam den Tagesablauf zu besprechen. Jeder stellte sich vor und äußerte dann den eigenen Wunsch für die Bodenarbeit mit seinem Pferd. Somit stand danach der Plan für diesen Tag fest.

Wir wollten folgendes üben:

  • Führpositionen, erste Horsemenship-Ideen über Körpersprache
  • Longieren am Kappzaum
  • Übungen zum Thema Gelassenheit

Zu jedem einzelnen Bereich führte uns Petra ausführlich erst einmal theoretisch ein. Dies erleichterte das Verständnis für die Übung und war auch für die Zuschauer sehr interessant und weckte Ideen. Somit konnte jeder Teilnehmer in jedem Bereich Anregungen bekommen wie man mit seinem Pferd arbeiten kann.

Somit begannen wir mit den Übungen in der Führposition, dem Anhalten, ohne dass das Pferd den Menschen überholt.

Wir haben die Hinterhand herum gebeten, die Vorhand von uns weg gewendet und die Pferde rückwärts treten lassen.

Im Anschluss haben wir versucht, die Pferde an der Longe am Kappzaum in die Dehnungshaltung zu schicken und dabei erklärt wie der Mensch auf das Pferd in verschiedenen Positionen wirkt. Schwierig war für alle, den Kontakt über die Longe zum Pferd zu halten, gleichzeitig Zeichen mit der Gerte zu geben und sich selbst gleichmäßig in richtiger Position zum Pferd weiter zu bewegen.

Für unsere gemeinsame Mittagspause hat jeder etwas für´s Buffet mitgebracht, so dass ein reich gedeckter Tisch mit vielen leckeren Speisen vor uns stand. Nun hatten wir schon einmal etwas Zeit über die schon erfolgten Übungen zu sprechen und frühere Erfahrungen auszutauschen.

Nach dem Mittagessen übten noch zwei Paare die Aufgaben an der Longe.

Danach gingen wir über zum Thema Gelassenheit. Hierbei wollte ein Pferd nicht über eine Plane gehen. Es wurden Strategien aufgezeigt, mit denen man ein Pferd erklären kann, dass es nicht wirklich schlimm ist über eine Plane zu gehen und diese auch mit den Hufen zu berühren.

Ein anderes Pferd hat sehr schnell gelernt, unter Flatterband hindurch zu gehen und das nächste ist an der Longe am Kappzaum über einen Steilsprung gesprungen, wobei die Longenführerin gelernt hat, wann man wohin mitgehen muss, damit das Pferd auch mittig über den Sprung kommt und nicht außen vorbei läuft.

Somit endete der spannende Tag für alle Teilnehmer, die Plätze wurden wieder aufgeräumt, die Paddocks abgebaut und alle traten den Heimweg mit vielen Anregungen für sich und ihr Pferd an.

Susann Kletzl

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